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Die Chinesen besitzen ein einzigartiges Diagnosesystem, das sich vom westlichen Ansatz grundlegend unterscheidet. Gedankliche Grundlage ist die Vorstellung, dass der Mensch zwischen Himmel und Erde lebt und selbst eine Art kleines Universum darstellt.
In der chinesischen Auffassung wird die Energie in Yin und Yang unterteilt. Damit meint man die Dualität der Balance innerhalb eines Körpers, genauso wie im Universum. Die Energie der Erde wird als Yin, die des Himmels als Yang bezeichnet. Yin existiert im Yang und Yang existiert im Yin. Yang ist männlich, heiß, hart, licht und hell. Yin manifestiert sich als Passiv aufnehmend feminin , " kalt", weich und dunkel. Die Dynamik zwischen Yin und Yang verändert sich ständig und formt die Lebensenergie des Körpers. Das Material, aus dem alles besteht, hat Yin oder weibliche, passive und empfangende Eigenschaften. Die Funktionen des Lebens hingegen werden als Yang definiert, sie sich aktiv, maskulin und entfalten die Natur. Die Funktionen im menschlichen Körper werden in fünf Körperzentren aufgeteilt:
XIN: Herz oder Geist. Das ist die Kommandozentrale des Körpers, sie manifestiert sich als Bewusstsein und Intelligenz.
FEI: Lungen. Dieses System reguliert interne Funktionen und erhält den Körper in kybernetischer Balance.
GAN: Leber. Dazu gehören auch der Rumpf und die Extremitäten. Auch alle emotionalen Antworten auf die Umgebung und die Aktionen der Organe gehören zu diesem System.
PI: Milz: Dieses Organ ist für die Verteilung der Nahrung im Körper verantwortlich, für den Metabolismus. Durch sie wird der physissche Körper gekräftigt.
SHEN: Nieren: Sie sind für die Aufbewahrung der Nahrung in Form von Energie zuständig, das Leben ist schlichtweg von dieser Funktion abhängig.